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WIE MAN EINE PUMPE FÜR DIE ZENTRALHEIZUNG AUSWÄHLT

Moderne Kessel- und Heizungsanlagen sind für eine Zwangsumwälzung des Heizmediums im Rohrsystem ausgelegt. Die Umwälzpumpe ist ein zusätzliches Element im Netz für diesen Zweck. Die Hauptvorteile dieses Systems sind die gleichmäßige Verteilung der Wärme im Raum und die Energieeinsparung durch die Verringerung des Temperaturunterschieds zwischen dem Vor- und Rücklauf der Leitung. Mit der richtigen Heizungspumpe können Sie eine effiziente Beheizung auch bei strenger Kälte und mit möglichst geringen Energiekosten gewährleisten.


PUMPENDESIGN

Bei der Auswahl einer Pumpe müssen die Konstruktionsmerkmale des Heizungssystems berücksichtigt werden. Daher ist es wichtig, den Temperaturbereich der Pumpe, die chemische Zusammensetzung des Kühlmittels, den Salzgehalt des Wassers und den maximalen Druck im System zu kennen. Diese Parameter beeinflussen auch die Wahl der Materialien für das Laufrad (Noryl, Bronze oder Edelstahl), für das Pumpengehäuse und die Dichtungen.


ANSCHLUSSDURCHMESSER

Wenn davon ausgegangen wird, dass die Kesselanlage und andere Komponenten der Heizungsanlage bereits installiert sind, muss der Durchmesser der Kesseleinlass- und -auslassanschlussleitungen entsprechend ihrer Kapazität in der Kesselanlage gewählt werden.


PERFORMANCE

Die Leistung bzw. der Durchfluss der Heizungspumpe (Q) ist einer der grundlegenden Parameter für die Auswahl. Um sie zu berechnen, muss man den Wärmeverbrauch des Gebäudes (N), die spezifische Wärmekapazität des Mediums (c) und die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf (δT) kennen, die normalerweise 20-35 °C beträgt. Die Berechnungsformel lautet wie folgt: Q = N / (s × δT).


Der Wärmebedarf wird durch die Bauweise des Gebäudes, das Vorhandensein von Fenster- und Türöffnungen und zusätzliche Wärmedämmung bestimmt. Standardwerte sind in Fachbüchern zu finden.


ELEVATION

Die Heizungspumpe muss nicht nur in der Lage sein, eine bestimmte Wassermenge pro Zeiteinheit zu pumpen, sondern auch die für das Heizmedium erforderliche Förderhöhe bereitzustellen, um den Widerstand des Systems zu überwinden. Zu ihrer Berechnung kann die folgende Formel verwendet werden:


H = (R × L + Z) / ρ × g,


Dabei ist R der spezifische Widerstand des geraden Rohrabschnitts, L die Gesamtlänge des Rohrs (einschließlich "Rücklauf"), Z der Gesamtwiderstand der Armaturen und Formstücke, ρ die Dichte des Kühlmittels und g die Erdbeschleunigung.


Die hydraulischen Widerstände der Systemkomponenten sind in den technischen Unterlagen zu finden. Alle Krümmer, Armaturen, Ventile, Druckregler, Ventile und Heizkörper müssen berücksichtigt werden.


Wichtig: Der obige Berechnungsalgorithmus wird verwendet, wenn eine Heizungsanlage von Grund auf neu konzipiert wird. Für die Schätzung der Parameter funktionierender Netze wählen die Experten vereinfachte Methoden.


STROMVERBRAUCH

Sobald die erforderlichen Daten vorliegen, wird aus dem Katalog das Modell ausgewählt, das die besten Eigenschaften aufweist. Es ist wichtig, daran zu denken, dass die berechneten Parameter auf der maximalen Last während der kältesten Perioden basieren. Während eines Großteils der Heizsaison ist der Wärmebedarf nicht so groß, sodass die Wahl einer leistungsstärkeren Heizungspumpe zu einem übermäßigen Stromverbrauch führen würde.


Der Stromverbrauch ist der wichtigste wirtschaftliche Indikator für die Systemleistung. Die meisten modernen Heizungspumpen sind in der Lage, in mehreren Lastmodi zu arbeiten. Die Leistung wird in Abhängigkeit von der Außentemperatur des Gebäudes angepasst.


Neben der manuell geregelten Heizung gibt es auch vollautomatische Systeme. Diese sind zusätzlich mit Temperatursensoren und Frequenzumrichtern für den Antrieb ausgestattet. Sie messen und analysieren den Wärmebedarf im Raum, woraufhin die Drehzahl des Pumpenlaufrads und damit der Stromverbrauch verändert werden. Das System ist sehr wirtschaftlich und erfordert keine Eingriffe des Betreibers.


EMPFOHLENE MODELLE








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